|
|
Definition bzw. Erklärung: ZIP-Laufwerk
|
|
|
|
[ähnlich: JAZ-Laufwerk]
Bei dem EDV Begriff Zip-Laufwerk handelt es sich um ein Laufwerk mit austauschbaren Datenträgern, den sogenannten
ZIP-Disketten, dass von der Firma Iomega auf den Markt gebracht wurde. Diese Laufwerksfamilie
wurden als interne, sowie externe Varianten vertrieben. Die Datenträger besitzen Kapazitäten von 100 MB (MegaByte, MByte) bis zu
mehreren GB (GigaByte, GByte) und besitzen das Format einer 3,5 Zoll Diskette, mit dem Unterschied das sie etwa doppelt so
hoch sind. Interne ZIP-Laufwerke lassen sich an die EIDE, ATAPI oder SCSI-Schnittstelle anschließen, wohingegen externe Laufwerke
an die USB, Firewire oder serielle Schnittstelle angeschlossen werden müssen. ZIP-Laufwerke arbeiten ähnlich einem Disketten-Laufwerk,
mit dem wesentlichen Unterschied das auf einer ZIP-Diskette die Schreib-Lese-Köpfe präziser Positioniert werden können, wodurch
eine weitaus höhere Speicherkapazität ermöglicht wird. Der Datendurchsatz beim Lesen einer ZIP-Diskette
beträgt ungefähr 1 MB (MegaByte) pro Sekunde, ca. 2900 Umdrehungen pro Minute. Damit die Schreib-Lese-Köpfe nicht mit
den flexiblen Magnetscheiben in einer ZIP-Diskette kollidieren und es zum Headcrash kommt, verwenden ZIP-Laufwerke
das Prinzip der Bernoulli-Box.
|
|
|
|
|
|
© 2003-2012 Alle Texte, Grafiken sowie das Design sind Urheberrechtlich geschützt und
dürfen nicht ohne Zustimmung von Bullhost Internet Service weiter verwendet werden.
|
|
|
|