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Definition bzw. Erklärung: ZIP-Laufwerk

[ähnlich: JAZ-Laufwerk]

Bei dem EDV Begriff Zip-Laufwerk handelt es sich um ein Laufwerk mit austauschbaren Datenträgern, den sogenannten ZIP-Disketten, dass von der Firma Iomega auf den Markt gebracht wurde. Diese Laufwerksfamilie wurden als interne, sowie externe Varianten vertrieben. Die Datenträger besitzen Kapazitäten von 100 MB (MegaByte, MByte) bis zu mehreren GB (GigaByte, GByte) und besitzen das Format einer 3,5 Zoll Diskette, mit dem Unterschied das sie etwa doppelt so hoch sind. Interne ZIP-Laufwerke lassen sich an die EIDE, ATAPI oder SCSI-Schnittstelle anschließen, wohingegen externe Laufwerke an die USB, Firewire oder serielle Schnittstelle angeschlossen werden müssen. ZIP-Laufwerke arbeiten ähnlich einem Disketten-Laufwerk, mit dem wesentlichen Unterschied das auf einer ZIP-Diskette die Schreib-Lese-Köpfe präziser Positioniert werden können, wodurch eine weitaus höhere Speicherkapazität ermöglicht wird. Der Datendurchsatz beim Lesen einer ZIP-Diskette beträgt ungefähr 1 MB (MegaByte) pro Sekunde, ca. 2900 Umdrehungen pro Minute. Damit die Schreib-Lese-Köpfe nicht mit den flexiblen Magnetscheiben in einer ZIP-Diskette kollidieren und es zum Headcrash kommt, verwenden ZIP-Laufwerke das Prinzip der Bernoulli-Box.

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