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Definition bzw. Erklärung: Zeitscheibenverfahren
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[englisch: time slicing mode; ähnlich: prioritätsbasiertes, terminabhängiges, eingangsabhängiges Zeitscheibenverfahren]
Bei diesem EDV Begriff handelt es sich um
ein Verfahren beim sogenannten Time Sharing (deutsch: Zeitteilung).
Beim Zeitscheibenverfahren wird die komplette Auslastung eines Systems in
sogenannte Zeitscheiben unterteilt und gleichmäßig auf die einzelnen
gleichrangigen Prozesse aufgeteilt. Jede einzelne Zeitscheibe eines Prozeß besitzt
eine genau definierte Zeitspanne, sodass diese reihum abgearbeitet werden können.
Wenn Prozesse nicht gleichrangig sind, sondern eine Priorität besitzen,
so spricht man von einem prioritätsbasierten Zeitscheibenverfahren.
Wenn Prozesse
in einer bestimmten Zeitspanne abgearbeitet werden müssen, so kommt das terminabhängige
Zeitscheibenverfahren zum Einsatz. Das eingangsabhängige Zeitscheibenverfahren
verwendet das sogenannte FIFO (First In, First Out) bzw. FCFS (First Come, First Serve)
Prinzip, bei dem der Prozess als erster abgearbeitet wird, der als erster in die Warteschlange
hineingekommen ist.
Beim FCFS Zeitscheibenverfahren wird der gerade zu bearbeitende Prozess
zuende geführt bevor der nächste Prozess abgearbeitet wird. Nur beim gleichrangigen bzw. gleichmäßigen
Zeitscheibenverfahren wird ein Prozess der mehr Zeit benötigt, als die Zeitscheibe hergibt, unvollendet
an die Warteschlange gehängt und beim nächsten Durchgang weiterverarbeitet. Das Zeitscheibenverfahren
wird neben der Übertragung von Daten, vorwiegend bei sogenannten Mehrbenutzersystemen eingesetzt.
Dadurch das die komplette zur Verfügung stehende Rechenzeit auf recht kleine Zeitscheiben und somit
Zeitintervalle aufgeteilt wird, entstehen für den Benutzer kaum spürbare bis gar keine Wartezeiten.
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