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Definition bzw. Erklärung: Zeilensprungverfahren
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[englisch: Interlace; auch: 2:1-Zeilensprungverfahren, Halbbildverfahren; Gegenteil: Non-Interlace]
Bei dem EDV Begriff Zeilensprungverfahren handelt es sich um ein Verfahren bei der Darstellung von Bildern.
Das Zeilensprungverfahren funktioniert nach dem Prinzip, das wechselnd zuerst alle
ungeraden Zeilen ausgegeben werden und daraufhin alle geraden Zeilen. Durch
diese Technik werden 2 Halbbilder (englisch: Fields) erzeugt, worauf sich auch
die Bezeichnung Halbbildverfahren bezieht. Aus diesen 2 Halbbildern bzw. Einzelbildern
setzt das menschliche Auge ein ganzes Bild zusammen. Das Zeilensprungverfahren wird vorwiegend
bei der Aufnahme, Bearbeitung und Ausgabe von Bildern genutzt und dort speziell bei
Monitoren und Fernseher die auf dem Prinzip der Bildröhre basieren.
Das Zeilensprungverfahren bzw. Halbbildverfahren hat den Vorteil, das man mit
diesem Verfahren eine weitaus höhere Auflösung erreicht, kombiniert mit dem Nachteil
das sich dadurch die Bildwiederholrate halbiert und dadurch ein
unangenehmes Flimmern entsteht. Aus diesem Grund wird das Zeilensprungverfahren
nur noch in der Fernsehtechnik angewendet, im Computerbereich ist die Entwicklung der herkömmlichen
Monitore bzw. Bildschirme, sowie Grafikkarten bzw. Bildschirmkarten soweit vorangestritten,
das man mit ihnen auch höhere Auflösungen über 1024x768 Pixel ohne weiteres auch
ohne das Zeilensprungverfahren realisieren kann.
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