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Definition bzw. Erklärung: VCPI

[das; Abkürzung für Virtual Control Program Interface; wörtlich: Schnittstelle für ein virtuelles Steuerprogramm; ähnlich: DPMI]

Bei der EDV Abkürzung VCPI handelt es sich um eine im Jahr 1989 von den Firmen Phar Lap und Quarterdeck vorgestellte Software-Schnittstelle, die Speichermanagern und Anwendungsprogrammen erlaubt, im Protected Mode des Prozessors zusammenzuarbeiten und unter dem Betriebssystem DOS den sogenannten XMS-Speicher zu nutzen. Bei VCPI unterscheidet man zwischen dem Server, dem eigentlichen Verwaltungsprogramm, und den Clients, also den auf dem Server aufsetzenden Anwendungsprogrammen. Als Server fungiert bei VCPI zum Beispiel der Speichermanager. Im Unterschied zu der später veröffentlichten Softwareschnittstelle DPMI haben bei VCPI die Clients mehr Rechte als der Server. Da so keine wirksame Überwachung bzw. Kontrolle durch den Server möglich ist, hat sich DPMI gegenüber VCPI durchgesetzt. Die heutige Bedeutung dieser Software-Schnittstelle ist daher sehr gering.

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