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Definition bzw. Erklärung: UMTS
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[Abkürzung für Universal Mobile Telecommunications System; ähnlich: GPRS, GSM]
Bei der EDV Abkürzung UTMS handelt es sich um einen 1998
von der ETSI (Abkürzung für European Telecommunications Standard Institute)
vorgestellten Breitband Mobilfunkstandard der 3. Generation (G3).
Der UMTS-Mobilfunkstandard soll in Zukunft (Stand: 2004) den weitverbreiteten
Mobilfunkstandard GSM ersetzen. Zu den wesentlichen Leistungsmerkmale von UMTS
gehört die Übertragung von Sprache und Audiodaten, die Übertragung
von multimedialen Inhalten sowie der schnelle Zugriff auf komplexe und
aufwendige Internetseiten. Der UMTS-Standard ermöglicht Datenübertragungsraten
von 364 KBit/s bzw. 45 KB/s bis hin zu 2 MBit/s bzw. 250 KB/s (Kilobyte pro Sekunde),
wodurch die Streaming Video und Audio Übertragung, sowie Bildtelefonie ermöglicht wird.
Diese Übertragungsraten erreicht UMTS durch den asynchronen Transfermodus kurz ATM-Verfahren und
dem sogenannten Codemultiplexverfahren. UMTS-Hotspots existieren bereits an Flughäfen und Bahnhöfen,
jedoch für die flächendeckende Umstrukturierung muss die bestehende GSM-Netztechnik langsam
durch die UMTS-Netztechnik ersetzt werden. Die im Jahr 2000 vergebenen UMTS-Lizenzen gingen an
T-Mobil, Vodafone, Mobilcom, Group 3G, O2, Eplus und VIAG.
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