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Definition bzw. Erklärung: Trojaner
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[auch: Trojanisches Pferd; ähnlich: Virus, Wurm, Hijacker]
Bei dem EDV Begriff Trojaner handelt es sich um ein schädliches, meist zerstörerisches Programm.
Der Trojaner tarnt sich als gewöhnliches Anwendungsprogramm und simuliert dessen Funktionen.
Während der Anwender im Vordergrund die Anwendungsprogramm spezifischen Funktionen geboten bekommt,
entfaltet sich im Hintergrund nicht sichtbar für den Anwender die schädliche bis zerstörerische
Wirkung des Trojaners. Zu den möglichen Aktivitäten eines Trojaners gehören das
Verbreiten von Viren, Manipulation von Daten sowie Datenträgern (Löschen bzw. Verändern),
Remote-Control-Aktivitäten (Kontrollübernahme), das Ausspionieren
von Zugangsdaten (Benutzernamen, Passwörter) sowie anderen personenbezogener Daten.
Letztere Aktivität gehört zu den meistverbreitesten und eigentlichen Einsatzgebieten der
Trojaner, nämlich vertrauliche Informationen an den Trojaner-Entwickler meist Hacker
zurückzusenden (englisch: Backdoor) und dadurch die Einsicht und Manipulation
von Datenbeständen zu ermöglichen.
Trojaner gehören nicht zur Gattung der Viren und Würmer, da sich Trojaner nicht selbsttätig
verbreiten können, benötigt wird immer ein Anwender der die Trojaner startet bzw. ausführt.
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