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Definition bzw. Erklärung: Tintenstrahldrucker
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[englisch: Ink-jet Printer]
Unter dem EDV Begriff Tintenstrahldrucker versteht man in der Regel
einen anschlagfreien Drucker der zu den Zeilendruckern gehört.
Tintenstrahldrucker besitzen einen mit einer Reihe von Düsen bestückten Druckkopf,
der auf einer Schiene befestigt ist. Beim Drucken wird der Druckkopf über die ganze
Papierbreite bewegt, wobei winzige Tintentröpfchen auf das Papier gespritzt werden.
Beim Tintenstrahldruck werden zwei Arten unterschieden, zum einen das Bubble-Jet-Verfahren und zum
anderen das Drop-on-Demand-Verfahren.
Beim Bubble-Jet-verfahren befindet sich vor jeder Düse ein Heizelement, wobei durch Erhitzen der Tinte ein
Teil verdampft und der andere Teil in Tropfenform auf das Papier geschleudert wird.
Beim Drop-on-Demand-Verfahren bestehen die Düsen aus einem verformbaren Material und sind von
einem Stückchen Piezo-Keramik umgeben. Diese Piezo-Keramik verhält sich ähnlich wie ein
piezoelektrischer-Kristall. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung verbiegt sich das keramische Material
schlagartig, wodurch die Düse zusammengepreßt und ein Tröpfchen Tinte gegen das Papier geschleudert wird.
Unmittelbar danach weitet sich die Düse wieder und saugt damit Tinte aus der Patrone. Die Druckqualität von
Tintenstrahldruckern ist wesentlich besser als die von Nadeldruckern jedoch nicht so gut wie die eines
Laserdruckers. Jedoch stellen Farb-Tintenstrahldrucker eine preiswerte Alternative zu anderen Druckerarten dar.
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