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Definition bzw. Erklärung: Tabellenkalkulationsprogramm
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[auch: Kalkulationsprogramm]
Bei dem EDV Begriff Tabellenkalkulationsprogramm, oder auch nur
Kalkulationsprogramm handelt es sich
um ein
Anwendungsprogramm,
das zum Umgang mit
Zahlen dient. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von
der einfachen Verknüpfung von Zahlenwerten, über
Simulationen
bis zur
Zielwertsuche.
In einem sogenannten 2dimensionalen Rechenblatt im
englischen Spreadsheet genannt, das aus durchnummerierten
Zeilen und Spalten besteht, werden Zahlenwerte eingetragen,
die sich durch arithmetische Operationen miteinander verknüpfen lassen.
Es können Zahlenwerte aufaddiert, Prozentanteil und Mittelwert
ermittelt werden und einzelne Zellen mit Formeln,
Texten und Datumsangaben versehen werden.
Als Zellen bezeichnet man die Schnittpunkte der Zeilen und Spalten.
Abgesehen von arithmetischen Operationen wie Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren stehen in Tabellenkalkulationsprogrammen
eine Reihe weiterer Operationen zur Verfügung wie zum Beispiel Standardabweichung, interner Zinsfuß, Cashflow und andere
finanzmathematischen Operationen. Tabellenkalkulationsprogramme bzw. Kalkulationsprogramme beinhalten in der Regel
ebenso Funktionen die aus Textverarbeitungsprogrammen bekannt sind, die das setzen von Schriftart und Schriftattribute, sowie
die Ausrichtung festlegen können. Hinzu kommt das leistungsfähige Kalkulationsprogramme auch in der Lage sind aus einer
Datentabelle Diagramme wie zum Beispiel Linien-, Balken-, Kuchen-, Punkt-, Tortendiagramme zu erstellen. Das wohl bekannteste
Tabellenkalkulationsprogramm ist MS-Excel von der Firma Microsoft welches sich im MS-Office-Paket befindet.
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