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Definition bzw. Erklärung: Struktogramm
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[englisch: structogram; auch: Nassi-Shneidermann-Diagramm; ähnlich: Programmablaufplan (DIN 66001) , Ablaufdiagramm, Pseudo-Code]
Bei dem EDV Begriff Struktogramm handelt es sich um eine genormte grafische Darstellung
eines Programmablaufsplan, der die Struktur, Datenverarbeitung und den Datenfluss eines
Programms anhand von Symbolen bzw. rechteckigen Strukturblöcken nach DIN 66261 darstellt.
Struktogramme bzw. Nassi-Shneidermann-Diagramme wurden von den Informatikern Isaac R. Nassi und
Ben Sheidermann zur besseren Veranschaulichung, Kontrolle und Analyse von strukturierten
Programmcode bzw. Algorithmen entwickelt. Das Struktogramm besteht aus rechteckigen Symbolen bzw.
Strukturblöcken die einzelne Programmelemente des Programms repräsentieren.
Typische Elemente von Struktogrammen sind der Strukturblock,
die bedingte Programmausführung, Fallunterscheidung, Zählschleife und die
bedingte Schleife. Diese einzelnen Elemente können in einem Struktogramm bzw.
Nassi-Sheidermann-Diagramm verschachtelt werden. Sprünge zwischen einzelnen
Strukturblöcken sind jedoch nicht erlaubt. Um Fallunterscheidungen oder Bedingugen in
einem Struktogramm zu kennzeichnen werden diagonal verlaufende Linien eingesetzt.
Der Bereich des Strukturblocks, der durch die diagonal verlaufenden Linien getrennt wird,
wird als Beschriftungsfeld genutzt, indem ein detaillierter Text, ein Algorithmus bzw. Ausdruck
zur Beschreibung der bedingten Fallunterscheidung und deren Funktionsweise näher
erläutert.
Struktogramme gehören zu den wesentlichen Bestandteilen der strukturierten Programmentwicklung und
werden heutzutage von modernen Programmiersprachen oder CASE-Anwendungen automatisch
aus dem existierenden Programmcode generiert bzw. erstellt.
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