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Definition bzw. Erklärung: SATA
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[Abkürzung für Serial ATA]
Bei der EDV Abkürzung SATA handelt es sich um einen Festplattenstandard für IDE bzw. ATA-Festplatten
der im Jahr 2001 von den Festplatten und Chip-Herstellern IBM, Quantum, Seagate,
Western Digital, Intel und Maxtor vorgestellt wurde. Der wesentliche Unterschied zwischen
SATA und dem herkömmlichen ATA-Standard ist die Art der Datenübertragung. Beim ATA-Standard wurden
die Daten über viele parallele Leitungen parallel übertragen, im Gegensatz dazu
werden beim SATA-Standard die Daten seriell über ein 4adriges Kabel und einer
Punkt zu Punkt Verbindung nacheinander Bit für Bit übertragen.
Durch dieses serielle Verfahren werden bei Festplatten Datentransferraten von 150 MB/s
bis hin zu 600 MB/s (Megabyte pro Sekunde) möglich.
Mainbords, Motherboards bzw. Systemplatinen müssen den SATA bzw. Serial ATA Standard unterstützen um
in den Genuß solcher Datenübertragungsraten zu kommen. SATA Festplatten werden
wegen ihrer hohen Datentransferrate vorwiegend bei RAID-System-Controller
eingesetzt und benötigen in der Regel keine speziellen Treiber.
SATA Kabellängen sind weitaus länger als gewöhnliche
ATA-Kabel und besitzen kleinere Stecker. Die SATA-Kabel bzw. Stecker führen neben Datenleitungen auch
die Stromleitungen, so dass eine externe Stromversorgung über das Netzteil entfallen kann.
Auch die Konfiguration mehrerer SATA-Festplatten als Master, Slave oder Cable Select ist bei
SATA-Festplatten nicht mehr notwendig. Im externen Betrieb ist der SATA-Standard auch Hot Plugging
bzw. Hot Plug and Play-fähig.
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