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Definition bzw. Erklärung: Rollenspiele

[Englisch: Role Playing Game, Abkürung: RPG]

Der Ursprung der Rollenspiele liegt in Brett-Rollenspielen die man in den 60er und 70er Jahren noch ohne den Computer spielte. Zu den bekanntesten gehört das Rollenspiel „Das schwarze Auge“ was 1994 dann auch als Computerspiel erhältlich war. Weitere bedeutende Computerrollenspiele waren Ultima, Amberstar, Ambermoon, Dungeonmaster, Baldur´s Gate und viele andere.

Rollenspiele sind Spiele in denen der Spieler die Rolle einer Figur übernimmt. In den meisten Fällen handelt es sich um Fantasiewesen wie zum Beispiel Zwerge, Elfen oder auch Menschen. In einigen Spielen kann man auch auswählen was für ein Charakter es sein soll, so gibt es zum Beispiel Magier, Krieger, Paladin, Bogenschütze, Priester, Kleriker, Warlock, Jäger oder andere auch andere Charakterklassen zwischen denen man auswählen kann.

Das primäre Ziel eines Rollenspiel ist es Quests bzw. Missionen zu erfüllen und Monster zu beseitigen um Erfahrungspunkte und Ausrüstungsgegenstände zu erhalten. Nach einer bestimmten Anzahl an Erfahrungspunkten (Experience Points) auch EXP-Points genannt erhält man das sogenannte Level Up und man kann verschiedene Skill-Points (Eigenschaftspunkte) verteilen um seinen Charakter zu verbessern. Das verteilen von Skill-Points bezeichnet man bei einem Rollenspiel als Skillen, so kann ein Krieger beispielsweise seine Stärke (str) Paradeeigenschaften, Schwertkampf oder andere Eigenschaften verbessern. Für einen Magier empfiehlt sich dagegen das Skillen auf Intelligenz oder ähnliches. Verteilt ein Spieler seine Skill-Points an den falschen Stellen so spricht man von Verskillen. Ein verskillter Charakter hat es wesentlich schwieriger gegen starke Endmonster anzukommen als ein gut geskillter. Rollenspiele besitzen größte Beliebtheit bei Jung und Alt.

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