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Definition bzw. Erklärung: RLL
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[Abkürzung für Run-Length Limited; wörtlich: begrenzte Lauflänge; ähnlich: MFM]
Bei der EDV Abkürzung RLL handelt es sich um ein elektromagnetisches Aufzeichnungsverfahren
bei Festplatten. Das RLL-Verfahren stellt eine Weiterentwicklung des MFM-Vefahren dar. Im Unterschied
zu MFM findet bei RLL alle 2 bis 7 Bit ein Flußwechsel statt, beim MFM alle 1 bis 3 Bit.
Daher wird das Verfahren auch als RLL 2,7 bezeichnet, das MFM als RLL 1,3. Im Vergleich
bietet das RLL eine um 50% erhöhte Aufzeichnungsdichte und es werden pro Spur 26 Sektoren angelegt und
nicht wie beim MFM nur 17 Sektoren pro Spur. Eine Verdopplung der Speicherkapazität im Vergleich zum
MFM wird mit dem verfahren ARLL (Abkürzung für Advanced Run-Length Limited) erzielt. Das ARLL wird
auch als RLL 3,9 bezeichnet, da alle 3 bis 9 Bit ein Flußwechsel stattfindet. Für das ARLL reicht die
herkömmliche Schnittstelle ST506 nicht mehr aus, daher wurde eine Schnittstelle namens ESDI entwickelt
die bis zu 53 Sektoren pro Spur verarbeiten kann.
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