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Definition bzw. Erklärung: Relationale Datenbank
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[Abkürzung: RDBMS]
Bei dem EDV Begriff relationale Datenbank liegt die Datenbasis bzw. der Datenbestand in Form einer
2dimensionalen tabellenartigen Struktur vor, die über Schlüssel (Primärschlüssel, Fremdschlüssel)
miteinander in Relation (Verbindung) stehen. Jede Tabelle der Datenbank stellt einen
Datensatz in der relationalen Datenbank dar und wird als Tupel bzw. Entität bezeichnet.
Die einzelnen Spalten der Tabellen stellen die Datenfelder dar, welche im Entity-Relationship-Modell
als sogenannte Attribute bezeichnet werden. Um die Mehrfacheingaben von
Daten zu verhindern und die Redundanz zu verringern werden sogenannte Beziehungen bzw. Verknüpfungen
zwischen Tabellen erzeugt. Man unterscheidet dabei 3 Arten von
Beziehungen zum einen die 1:1, m:n und die 1:n Beziehung.
Bei der 1:1-Beziehung ist jedem Datensatz in Tabelle 1 nur ein passender Datensatz
in Tabelle 2 zugeordnet und umgekehrt.
Bei der m:n-Beziehung ist jedem Datensatz in Tabelle 1 mehrere passende Datensätze
in Tabelle 2 zugeordnet und umgekehrt. Dies wird nur durch den Einsatz einer 3. Tabelle
der sogenannten Verbindungstabelle ermöglicht.
Bei der 1:n-Beziehung ist jedem Datensatz in Tabelle 1 mehrere passende Datensätze
in Tabelle 2 zugeordnet, jedoch nicht umgekehrt. Diese Art der Beziehung zwischen Tabellen
ist der häufigste Beziehungstyp. Dieses relationale Modell hat sich als das flexibelste
aller Datenmodelle herauskristallisiert und somit in der elektronischen Datenverarbeitung
durchgesetzt.
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