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Definition bzw. Erklärung: Redundanz

[aus dem lateinischen (redundare=überfließen)]

Bei der Redundanz handelt es sich an einem Überfluß an Informationen. Im eigentlichen Sinne Daten, die keinen wirklichen Informationsgehalt besitzen, da sie entweder bereits übermittelt wurden oder # keine Relevanz besitzen. Redundanz kann jedoch in der EDV durchaus positiven Charakter aufweisen: So wird zur Datensicherung also bei der Anfertigung von Backups mit doppelt vorhandenen, also redundanten Dateien gearbeitet. Ein weiteres Beispiel für Redundanz stellt die Plattenspiegelung dar, bei der in einem Netzwerk der gesamte Datenbestand des Servers parallel auf zwei Festplatten gespeichert und auf beiden Festplatten ständig auf dem laufenden gehalten wird, dem sogenannten RAID verfahren. Auch bei der Datenübertragung wie zum Beispiel beim DFÜ spricht man von Redundanz. Damit sind die sogenannten Prüfsummen gemein, also Informationen, die zusätzlich zu den eigentlichen Daten übertragen werden. Diese werden eingesetzt, um zu prüfen, ob die Daten korrekt übermittelt wurden.

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