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Definition bzw. Erklärung: PCI-Bus

[Abkürzung für Peripheral Component Interconnect Bus]

Bei der EDV Abkürzung PCI-Bus handelt es sich um eine von Intel im Jahr 1994 eingeführte Busarchitektur für IBM-kompatible PCs, die wesentlich leistungsfähiger als der AT-Bus und auch leistungsfähiger als der VESA-Local Bus ist. ER unterstützt einen Datenbus mit einer Busbreite von 32 und 64 Bit und erlaubt es, bis zu 10 PCI-fähige Steckkarten einzubauen, in der Regel sind jedoch maximal 5 Steckplätze vorhanden. Die Taktfrequenz beträgt 33 MHz und besitzt eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 132 MByte pro Sekunde bei 32 Bit Busbreite im sogenannten Burst-Modus, im normalen Dauerbetrieb sind es 120 MByte pro Sekunde. Strenggenommen handelt es sich beim PCI-Bus nicht um einen Localbus, denn der PCI-Bus verbindet den Prozessor nicht direkt mit den Peripheriegeräten. Der Prozessor ist über eine sogenannte Host-Bridge mit den PCI-Steckplätzen verbunden. Dadurch ist er Prozessorunabhängig und kann neben IBM-kompatiblen PCs auch auf anderen Computern eingesetzt werden. Der PCI-Bus ist das erste plattformübergreifende Bussystem für PCs und unterstützt dass sogenannte Plug and Play.

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