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Definition bzw. Erklärung: Pascal

Bei dem EDV Begriff Pascal handelt es sich um eine Programmiersprache, die Ende der 60er Jahre von Niklaus Wirth entwickelt und nach dem französischen Mathematiker Pascal Blaise benannt wurde. Die Programmiersprache Pascal wurde ursprünglich als Lehrsprache konzipiert, und wurde später zur Konkurrenz für die zu diesem Zeitpunkt langsamen und wenig strukturierten Basic-Dialekten. Der wesentliche Unterschied zu den Vorherrschenden Programmiersprachen war, das bei Pascal der Programmierer ohne fehlerträchtige Sprünge auskommen musste und so gezwungen wurde strukturiert zu programmieren. Zu den wichtigsten Merkmalen von Pascal gehören Prozeduren, Funktionen, Rekursionen, Labels, der Verzicht auf Zeilennummern sowie der Verzicht auf verschiedene Datentypen. Pascal setzte sich nur langsam durch, als jedoch im Jahr 1984 Turbo Pascal von der Firma Borland erschien, ging es steil nach oben. Turbo Pascal ist sehr preiswert und um ein Vielfaches schneller als andere Pascal-Dialekte. Zu dem kam das Turbo Pascal menügesteuert ist und über einen eingebauten Editor verfügt. Neuere Pascal-Dialekte unterstützen modernste Programmiertechniken, wie zum Beispiel die objektorientierte Programmierung kurz OOP und gehören heute zu den wichtigsten Programmiersprachen.

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