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Definition bzw. Erklärung: Parallele Schnittstelle

[Gegenteil:serielle Schnittstelle]

Es handelt sich hierbei um eine Verbindung, über die der Datenaustausch zwischen einem Computer oder einem Peripheriegerät, gewöhnlich dem Drucker erfolgt. Es wurden ebenso CD-ROM's oder auch Scanner an diesem Anschluss betrieben, sowie Data-Link Verbindungen aufgebaut. Das wesentliche an der Übertragung via parallele Schnittstelle ist, dass die Daten in Form von Stromimpulsen über 8 Datenleitungen übertragen werden. Und somit kann die Centronics-Schnittstelle gleichzeitig (parallel) 8 Bit also 1 Byte versenden. Im Vergleich zur seriellen die nur Bit für Bit über eine Datenleitung übertragen kann ist es mit der Centronics-Schnittstelle möglich eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit zu erzielen. Der eigentliche Nachteil der parallelen Schnittstelle ist das diese nur auf kurzen Strecken ca. bis 5 Meter störungsfrei überträgt. Es handelt sich dabei um eine 36polige Verbindung und auf den Signalleitungen wird eine logische 1 durch eine Spannung zwischen 2,4 und 5 Volt dargestellt. Die logische 0 wird durch 0 Volt bis 0,8 Volt dargestellt. ZU erwähnen ist noch das die p.S. nicht durch ein internationales Gremium genormt ist, jedoch haben sich die festgelegten Einstellungen der amerikanischen Firma Centronics als Standard durchgesetzt. Daher auch der Name Centronics-Schnittstelle. Die erste parallele Schnittstelle wird unter den Betriebssystemen DOS, OS/2 und Windows als LPT:1 bezeichnet und für jede weitere wird fortlaufend die Zahl erhöht LPT2: usw.

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