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Definition bzw. Erklärung: P-Code
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[Abkürzung für Pseudo-Code]
Bei dem EDV Begriff Pseudo bzz. p-Code handelt es sich um einen Quellcode der
in seiner Form nicht direkt vom Prozessor verstanden werden kann,
sondern in Maschinencode für einen virtuellen Prozessor vorliegt. Beim Ausführen des Programms wird der Pseudo-Code mit einer Art Interpreter, der entweder
fest im ablauffähigen Programm enthalten ist, oder in einer separaten Datei vorliegt, in
die für den realen Prozessor befindlichen Form umgewandelt. Der wesentliche Vorteil
eines Pseudo-Codes liegt darin, dass durch diesen P-Code das Portieren von Programmen
auf Computer mit anderen Prozessortypen erleichtert wird. Für diese Fälle muss nur
der eigentliche relativ kleine Pseudo-Interpreter neu geschrieben werden.
Der eigentliche Nachteil eines P-Code besteht darin, dass die Ablaufgeschwindigkeit
um einiges geringer ist, als bei einem reinen Maschinencode Programm, da die speziellen
Fähigkeiten eines konkreten Prozessors nicht voll ausgeschöpft werden.
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