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Definition bzw. Erklärung: Overlay-Datei


[wörtlich: Überlagerungsdatei; Abkürzung: OVL]

Bei dem EDV Begriff Overlay-Datei handelt es sich um eine Datei, in der Routinen einer ausführbaren Datei ausgelagert sind. Overlay-Dateien werden häufig verwendet, wenn ein Programm zu groß ist, so dass es nicht vollständig in den Arbeitsspeicher passt. Sollte dies der Fall sein, so wird für die Overlay-Datei ein bestimmter Bereich im Arbeitsspeicher reserviert. Die ausführbare Datei fordert die jeweils notwendigen und benötigten Routinen aus der Overlay-Datei an, wodurch diese in den reservierten Bereich geladen und ausgeführt werden. Werden andere Routinen angefordert, so werden diese überschrieben und bei Bedarf eventuell neu geladen. Dieses Verfahren führt zwar zu einer geringeren Arbeitsgeschwindigkeit, ist jedoch unter Betriebssystemen, die nur wenig Arbeitsspeicher adressieren können, eine praktikable Möglichkeit große Anwendungsprogramme auszuführen. Overlay-Dateien besitzen die Erweiterung OVL oder werden mit der ausführbaren Datei .EXE gespeichert.
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