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Definition bzw. Erklärung: OLE

[Abkürzung für Object Linking and Embedding; wörtlich: Objekte verknüpfen und einbetten; ähnlich: DDE, OpenDoc]

Bei der EDV Abkürzung OLE handelt es sich um ein im Jahr 1992 eingeführtes Verfahren zum Datenaustausch zwischen Windows-Programmen. Das OLE-Verfahren gilt als Weiterentwicklung des bis dahin verwendeten DDE. Im Unterschied zu dem bis dato vorherrschenden DDE-Verfahren, das nur einen möglichen Datenaustausch über die Zwischenablage ermöglichte, bietet OLE die Möglichkeit aus einem Quellprogramm, in ein mit einem anderen Programm angefertigtem Zieldokument einen Datenaustausch zu realisieren. Man Unterscheidet Einbetten und Verknüpfen. Beim Einbetten wird eine Kopie des Quellobjekts in das Zielobjekt aufgenommen. Es besteht keine Verbindung zum Quelldokument. Das Zieldokument wird durch ein eingebettetes Objekt von der Dateigröße her größer. Beim Verknüpfen wird eine Verbindung zwischen Quelldokument und Zieldokument hergestellt. Diese Verbindung enthält Informationen wo sich das Quelldokument befindet, dadurch wird die Dateigröße nicht aufgebläht. Änderungen beim Quelldokument beeinflussen das Zieldokument. Man unterscheidet 3 Arten von OLE-fähigen Programmen. OLE-Server, OLE-Clients und OLE-Programme die sowohl als Server als auch Clients agieren können.

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