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Definition bzw. Erklärung: Nebenläufigkeit

Unter der EDV Bezeichnung Nebenläufigkeit versteht man in der Regel eine Eigenschaft einer Betriebsumgebung also eines Betriebssystems oder einer Programmiersprache, die ein paralleles Ausführen von Prozessen ermöglicht. Die Nebenläufigkeit ist im wesentlichen eine der Grundvoraussetzungen für das Multitasking und dem sogenannten Multithreading. Zwei Prozesse sind dann nebenläufig wenn sie unabhängig voneinander arbeiten können und es keine Rolle spielt, welcher der beiden Prozesse zuerst ausgeführt oder beendet wird. Derartige nebenläufige Prozesse sind jedoch indirekt voneinander abhängig, da sie gemeinsame Ressourcen beanspruchen und untereinander nachrichten austauschen. Dieser Sachverhalt kann zu Konflikten und Verklemmungen führen, die zu schwerwiegenden Fehlern bis hin zu Programmstillstand und den Absturz führen können. Eines der wesentlichen Ziele der Nebenläufigkeit ist eine gleichmäßige homogene Ressourcen-Auslastung, wobei diese besonders in objektorientierten Programmiersprachen wünschenswert ist. Bei imperativen Programmiersprachen hingegen fehlt die Möglichkeit einer Nebenläufigkeit, da imperative Programme ein starres Ablaufschema aufweisen.
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