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Definition bzw. Erklärung: HPFS
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[das; Abkürzung für High Perfomance File System; wörtlich: leistungsfähiges Dateisystem; ähnlich: Dateizuordnungstabelle, NTFS, VFAT, FAT]
Bei der Abkürzung HPFS handelt es sich um ein im Jahr 1989 eingeführtes Dateisystem, das erheblich leistungsfähiger
ist als die von DOS verwendete Dateizuordnungstabelle FAT und nicht nur von OS/2, sondern auch von Windows unterstützt wird.
Im Gegensatz zur Dateizuordnungstabelle kann HPFS nur bei Festplatten eingesetzt werden. Es wird beim Systemstart
über einen Eintrag in der CONFIG.SYS installiert, welches im wesentlichen dem Eintrag eines Gerätetreibers gleicht.
Daher spricht man auch von einem installierbaren Dateisystem. Auf einer Festplatte lassen sich somit Dateizuordnungstabelle und
HPFS beliebig mischen, nur sollte man dabei beachten, das für jedes einzelne Dateisystem jeweils eine Partition reserviert sein sollte.
Die Dateinamenlänge ist bei diesem Dateisystem auf 255 Zeichen beschränkt, jedoch können Leerzeichen, sowie Sonderzeichen im Dateinamen
verwendet werden. Außerdem wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden und jede Datei wird mit mehreren Attributen abgespeichert
wie zum Beispiel dem Namen des Verfassers, des Anwendungsprogramms oder die Zugriffsrechte.
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