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Definition bzw. Erklärung: GSM

[auch: G2; Abkürzung für Global System (Standard) for Mobile; ähnlich: GPRS, WAP, UMTS]

Bei der EDV Abkürzung GSM handelt es sich um eine 1982 vorgestellte digitale Übertragungstechnik für den Mobilfunk in Europa. Über GSM können mobile Geräte wie Notebooks, Laptops, Handhelds, Handys oder PDAs Sprache oder Daten mit einer Datenübertragungsrate von 9600 Bit/s bzw. 14400 Bit/s je Kanal bei 124 Kanälen digital übertragen. Das GSM digitale Funknetz bietet neben der Sprachübertragung weitere wesentliche Merkmale wie das sogenannte Anklopfen, Makeln, E-Mail, FAX, WAP, Dreierkonferenzen, Roaming, Teilnehmerlokalisierung, Geräteauthentifizierung, Datenverschlüsselung oder Internetzugang und ermöglicht das Versenden der bekannten SMS. Das im GSM-Netz eingesetzte Multiplex-Verfahren ist das Zeitmultiplexverfahren bei dem Trägerfrequenzen von 450 MHz , 900 MHz, 1800 MHz und 1900 MHz je nach verwendeten GSM-Standard genutzt werden.

GSM hat sich in den 90er Jahren zum Mobilfunkstandard durchgesetzt und besitzt eine großflächige Bundesweit ausgedehnte Netzstruktur die auf dem D-Netz und E-Netz basiert. Bei GSM handelt es sich um die zweite Mobilfunkgeneration, aus diesem Grund spricht man im Zusammenhang mit GSM auch von G2. Die weitverbreiteten Mobilfunkstandards HSCSD und GPRS gehören auch zur Familie der GSM-Varianten.

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