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Definition bzw. Erklärung: Fuzzy-Logik

[die; wörtlich: undeutliche, verschwommene, unscharfe Logik]

Unter dem Begriff Fuzzy-Logik versteht man in der EDV eine Erweiterung der klassischen Booleschen Logik. Die Fuzzy-Logik kennt nicht nur die Zustände Wahr (true,1) und Falsch (false,0), sondern auch Zwischenabstufungen. Durch diesen Umstand eignet sie sich besonders zur Behandlung von nichtpräzisen Daten und Problemstellungen, zu denen es mehr als nur eine Lösung gibt. Dabei gilt: Je näher der Wert an 1 liegt, desto wahrscheinlicher ist die Richtigkeit der Aussage. Dabei versteht die Fuzzy-Logik unpräzise definierte Angaben, sogenannte Quantoren, wie zum Beispiel mehr, weniger, einige, etwa und fast alle. Seit den 60er Jahren, als diese Erweiterung der klassischen Booleschen Algebra an der Berkley-Universität von Professor Lotfi Zadeh entwickelt wurde, ist sie eine Unterdisziplin der Mathematik. Sie findet Anwendung bei Expertensystemen und auch bei Steuerungsprozessen von Zügen, Waschmaschinen und Kameras usw.
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