bullhost.de - PC Lexikon

Definition bzw. Erklärung: DMA

[auch: Third-Party-DMA; Abkürzung für Direct Memory Access; deutsch: direkter Speicherzugriff, gepufferter Direktspeicherzugriff; Gegenstück: PIO]

Bei der EDV Abkürzung DMA handelt es sich um ein Übertragungsverfahren bzw. Speicherzugriffverfahren. Beim DMA-Verfahren werden die Daten direkt, das heißt ohne Mitwirkung bzw. Umweg über den Prozessor von der jeweiligen Computerkomponente an den Arbeitsspeicher übertragen. Die Steuerung der Übertragung und den Zugriffe übernimmt ein spezieller Baustein, der sogenannte DMA-Controller. Durch den Einsatz des DMA-Verfahrens wird das gesamte Computersystem beschleunigt, da zum einen der Prozessor wesentlich entlastet wird und zum anderen die Übertragungsgeschwindigkeit erhöht wird. Das DMA-Übertragunsverfahren wird von allen gängigen Bus-Systemen wie zum Beispiel ISA, EISA, MCA und PCI-Bus unterstützt. Viele Systemkomponenten wie Soundkarte, Grafikkarte, Netzwerkkarte, parallele Schnittstelle, Drucker SCSI-Host-Adapter und Festplatten-Controller arbeiten mit dem DMA-Speicherzugriffsverfahren. Dabei werden 3 Modi (Modus: Mode 0 (2-4 MB/s), Mode 1 (4-13 MB/s), Mode 2 (8-11 MB/s) nach ihrer Übertragungsgeschwindigkeit bzw. nach ihren Übertragungsraten unterschieden.

Alle Texte, Grafiken sowie das Design sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Zustimmung von Bullhost Internet Service weiter verwendet werden.