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Definition bzw. Erklärung: Dithering

[auch: Farb-Dithering; deutsch: Streuraster; wörtlich: schwanken]

Bei dem EDV Begriff Dithering handelt es sich um ein Verfahren zur Simulation von Farben und Graustufen auf Ausgabegeräten wie zum Beispiel Bildschirmen, Monitoren und Druckern. Beim Dithering werden rechnerisch Farben, sowie Graustufen simuliert indem ein Bildpunkt durch ein Raster bzw. eine Matrix aus mehreren Pixeln repräsentiert wird. Das Dithering-Verfahren macht sich die Schwäche des menschlichen Auges zu nutze, das sehr nahe beieinanderliegende Bildpunkte als Mischfarbe empfindet. Dieses Streuraster-Verfahren ermöglicht einen kontinuierlichen Übergang von Farben und Graustufen, sowie die Farbreduktion. Die wesentlichen Nachteile des Dithering-Verfahrens sind die verminderte Auflösung, die verminderte Skalierbarkeit, der verminderte Kontrast, sowie die verminderte Helligkeit. Da die Anzahl der Variationen von Farben und Graustufen bei Druckern weitaus geringer sind als die bei Monitoren und Bildschirmen kommt das Dithering-Verfahren vorwiegend bei der Druck-Ausgabe zum Einsatz. So können durch den Einsatz von Dithering mit nur 2 Farbwerten wie Schwarz und Weiss über eine 2x2 Matrix 5 verschiedene Graustufen dargestellt bzw. gedithert werden. Bei einer 6x6 Matrix sind es 37 Graustufen. Die Anzahl der möglichen Farben bzw. Graustufen errechnen sich aus dem Produkt der Matrix-Punkte plus 1.

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