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Definition bzw. Erklärung: DDR2-RAM, DDR-II

[auch: DDR-2-RAM; Abkürzung für Double Data Rate 2 Random Access Memory; ähnlich: DDR-SDRAM, DIMM]

Bei der EDV Abkürzung DDR2-RAM bzw. DDR-II handelt es sich um eine Weiterentwicklung und Nachfolgetechnologie der herkömmlichen DDR-SDRAM-Speicher-Chips. Diese Arbeitspeichermodule übertragen wie auch DDR-SDRAM-Speicher-Chips bei beiden Flanken (Vorderflanke, sowie Rückflanke) eines Taktsignals ihre Datenpakete und lassen sich zudem wesentlich höher takten als herkömmliche DDR-SDRAM-Speicherbausteine. Taktfrequenzen bis zu 1 GHz (GigaHertz) werden durch die weitaus niedrigere Betriebsspannung und die daraus resultierende niedrige Wärmeentwicklung ermöglicht.

DDR2-533 (PC2-4300) besitzt eine Taktfrequenz von 266 MHz, der DDR2-667 besitzt eine Taktfrequenz von 333 MHz und der DDR2-800 eine Taktfrequenz von 400 Mhz. Diese Arbeitsspeichertypen kommen vorwiegend als Arbeitspeicher in PCs zum Einsatz oder als Speichermodule für hochwertige Grafikkarten. Gängige Speicherkapazitäten solcher Chips sind 256 MB, 512 MB und 1024 MB bzw. 1 GB (GigaByte, GByte). Da der Frontside-Bus (Abkürzung: FSB) der gängigen Prozessoren maximal einen Frontside-Bus von 800 unterstützen, können diese Speicherbausteine nicht ihre volle Leistung entfalten, da sie einen FSB von bis zu 1066 nutzen können. Typische DDR2-Chip-Hersteller sind Infineon, Corsair, Acer und Kingston.

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