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Definition bzw. Erklärung: DDR-SDRAM
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[auch: DDR-RAM-Speicher; Abkürzung für Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory; ähnlich: DDR2, SDR-SDRAM]
Bei dieser EDV Abkürzung handelt es sich um einen heute gängigen RAM-Chip, Speicherchip
bzw. Arbeitsspeicher-Typ. Die DDR-SDRAM-Speicherchips stellen eine Weiterentwicklung der
herkömmlichen SDRAM-Chips dar. Im Gegensatz zu den herkömmlichen SDRAM-Speicherbausteine
nutzen DDR-SDRAM-Speicherchips beide Flanken (Vorderflanke, sowie Rückflanke) des Taktsignals zur
Datenübertragung.
Je nach Taktfrequenz der Speicher-Chips werden Übertragungsraten von 1,6 GB bis 2,1 GB (Gigabyte, GByte) pro
Sekunge ermöglicht. Die DDR-SDRAM-Speicher-Chips wurden als Konkurrenz-Produkt zu RDRAM bzw. Rambus-Verfahren
von den Firmen AMD und VIA vorgestellt. Typische Speicherkapazitäten dieser Speicherbausteine sind
256 MB, 512MB, 1024 MB (1GB).
DDR 200 (PC1600, Taktfrequenz 100 MHz, (Frontside-Bus) FSB 200,266)
DDR 266 (PC2100, Taktfrequenz 133 MHz, (Frontside-Bus) FSB 333,400)
DDR 333 (PC2700, Taktfrequenz 166 MHz, (Frontside-Bus) FSB 400,533)
DDR 400 (PC3200, Taktfrequenz 200 MHz, (Frontside-Bus) FSB 533,800)
Es werden zudem DDR-SDRAM-Chips nach ihrer Betriebsart unterschieden zum einem
sogenannte Single-Channel (1-Kanal Bandbreite) und zum anderen Dual-Channel (2-Kanal-Bandbreite)
DDR-Speicherchips. Der wesentliche unterschied dieser beiden Betriebsarten liegt in der effektiven
Übertragungsrate die bei Dual-Channel-DDR-SDRAM doppelt so hoch ist wie bei Single-Channel-Speicherbausteinen.
Typische Speicherbaustein-Hersteller sind die Firmen Infineon, Kingston, Samsung, Corsair, Swissbit,
Acer und Takems.
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