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Definition bzw. Erklärung: dBase
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[Abkürzung für DataBase ; wörtlich: Datenbank]
Bei dem EDV Begriff dBase handelt es sich um eine relationale Datenbank, die sich
im Bereich der PCs zur populärsten Standard-Datenbankapplikation ihrer Art entwickelte.
Die Urversion wurde von C. Wayne Ratliff entwickelt und ab 1979 unter dem
Namen Vulcan ohne großen Erfolg vertrieben.
Die besonderen Leistungsmerkmale
dieser relationalen Datenbank sind der integrierte Interpreter und die integrierte
objektorientierte Programmiersprache (dBL; Abkürzung dBase Language)
mit deren Hilfe sich Benutzer individuelle Programme zur Verwaltung
ihrer Daten erstellen können. Ebenso unterstützt dBase die Abfragesprache SQL, sowie
die dynamische Objektarchitektur DEO (Abkürzung für dynamic external objects)
Im Jahr 1981 wurde von der Firma Ashton Tate eine verbesserte Version unter dem Namen
dBase II herausgebracht, es folgten
bald darauf III (1984), III+ (1986), IV (1988), Visual dBase V (1993)
und dBase2000 bzw. dB2k (2000) die sich zum Standard entwickelten.
dBase legte seine Datenbanken im Dateiformat mit der Dateinamenserweiterung .DBF ab,
was sich zum Quasistandard entwickelte, jedoch heutzutage kaum noch Bedeutung findet.
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