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Definition bzw. Erklärung: Datentyptransformation
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[auch: Datentypkonvertierung]
Bei dem EDV Begriff Datentyptransformation oder Datentypkonvertierung handelt es sich um
die Umwandlung einer Variablen eines bestimmten Datentyps in einen anderen Datentyp.
Je nach verwendeter höheren Programmiersprache stehen zu diesem Zweck entsprechende
Funktionen zur Verfügung. Eine automatische Umwandlung eines Wertes in den vorher deklarierten
Datentyp bezeichnet man als implizite Datentyptransformation bzw. Datentypkonvertierung. Dies kann
mittels eines CAST-Operator (auch: Umwandlungsoperator) geschehen.
Funktionen die eine Datentyptransformation bzw. Datentypkonvertierung vornehmen
besitzen das Kürzel to im Funktionsnamen, so wandelt zum Beispiel
die Funktion doubletoint eine Fließkommavariable in eine Integervariable um.
Die Umwandlung von Datentypen kann zu Ungenauigkeiten führen, da die Double-Variable
eine weitaus höhere Genauigkeit besitzt als die Integer-Variable, wird zum einen Gerundet
und zum anderen die Nachkommastellen entfernt. Diese Abweichung der Genauigkeit
wird bei der Datentyptransformation bzw. Datentypkonvertierung von einer Double-Variable
in eine Float-Variable deutlicher. Wird das Ergebnis der Division 1 dividiert durch 3 in einer
Float-Variable mit einfacher Genauigkeit gespeichert, so lautet das Ergebnis 0,33333333 , wird
die selber Operation durchgeführt und das Ergebnis in eine Double-Variable mit doppelter
Genauigkeit gespeichert ergibt sich das Ergebnis 0,3333333333333333. Eine Datentyptransformation
bzw. Datentypkonvertierung der Float-Variable in eine Double-Variable würde zum Ergebnis
0,3333333345959856 führen. Die zusätzlichen willkürlichen Nachkommastellen bestehen aus dem
sogenannten Datenmüll und tragen in keinster Weise zur Genauigkeit bei.
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