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Definition bzw. Erklärung: Dateizuordnungstabelle

[auch: DOS-Dateisystem, FAT-Tabelle; englisch: file allocation table; Abkürzung: FAT]

Bei dem EDV Begriff Dateizuordnungstabelle bzw. FAT handelt es sich um ein Dateiverwaltungssystem unter den Betriebssystemen DOS und Windows 9X, ME und XP. Die Dateizuordnungstabelle besteht aus einem tabellarischen Inhaltsverzeichnis, dessen Einträge die physikalischen Adressen von Dateien enthalten, sowie deren Cluster und Zustand. Da ein Cluster nur eine bestimmte Speicherkapazität darstellt, kann eine Datei in einem Cluster oder auf mehrere Cluster verteilt sein. Informationen über die Position von Cluster und den verbundenen Dateien befinden sich in der Dateizuordnungstabelle, dort befeinden sich auch Informationen über deren Status, z.B. ob Cluster belegt, frei oder zerstört sind.

Die Dateizurodungstabelle bzw. FAT wird auf dem jeweiligen Datenträger im sogenannten Bootsektor bzw. physikalischen Sektor 0 vor dem Master Boot Record bzw. MBR gespeichert. Es liegen aus Sicherheitsgründen mehrere Sicherungskopien vor. Für den Fall das die Dateizuordnungstabelle bzw. FAT beschädigt oder defekt sein sollte, kann das Betriebssystem die beschädigte Dateizuordnungstabelle durch die Sicherungskopie ersetzen. Es gibt verschiedene Varianten, zu denen gehört FAT12 (4096 Cluster - 512 Byte), FAT16 (65536 Cluster - 512 Byte bis 32 KByte), VFAT und FAT32 (268435456 Cluster - lange Dateinamen).

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