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Definition bzw. Erklärung: CISC-Prozessor

[Abkürzung für Complex Instruction Set Computer; wörtlich: Computer mit komplexem Befehlssatz; Gegenstück: RISC-Prozessor]

Als CISC-Prozessor bezeichnet man einen Prozessor, der im Gegensatz zu einem RISC-P. einen deutlich größeren Befehlssatz besitzt. In der Regel 200 bis 400 Befehle im Gegensatz zu ca. 128 Befehlen bei einem RISC-P. Der größere Befehlssatz-Umfang war damals noch nötig als die Hauptspeicherzugriffe die Prozessorgeschwindigkeit bremsten. Bei CISC-Prozessoren wurde der Befehlssatz so ausgelegt, dass sich der Programmcode für den Prozessor möglichst effektiv schreiben läßt. CISC-Prozessoren zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

1. Mikrocodierung der Prozessorbefehle

2. Großer Befehlsumfang

3. Komplexe Adressierungsmöglichkeiten

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