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Definition bzw. Erklärung: Chip
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Bei einem Chip handelt es sich um einen integrierten Schaltkreis, der mehrere Millionen
elektronische Bauteile bzw. Schaltungselemente wie Transistoren, Widerstände usw. enthalten kann.
Chips bestehen in der Regel aus Silizium (auch: Silicium) und können von 0,2 mm² bis 200 mm² groß sein.
Sie werden in Computern, aber auch in Gebrauchsgegenständen wie Handys, Waschmaschinen, Digitalkameras in Unterhaltungsindustrie, oder für
industrielle Zwecke eingesetzt.
In Abhängigkeit von der Fertigungsweise, die heute größtenteils vollautomatisch abläuft, unterscheidet man
sogenannte TTL-Chips und MOS Chips. Die wichtigsten Chip-Arten sind.
1. Speicherchips, die zur dauerhaften Aufzeichnung (ROM) bzw. zur vorübergehenden (RAM) Aufzeichnung von Daten dienen.
2. Logikbausteine wie zum Beispiel Prozessoren. Werden auch Logic bzw. Prozessorchips genannt
3. Digital-Analog-Wandler und Analog-Digital-Wandler, die zum Beispiel im telefon analoge Signale in digitale und umgekehrt umwandeln.
4. ASICs sogenannte maßgeschneiderte Chips die Logikelemente sowie Speicherelemente enthalten können.
Bei all diesen Chips nennt man die Beinchen (Pins), die in der Regel auf ein Sockel gesteckt,
oder auf eine Platine gelötet werden.
Der erste Chip wurden Ende der 50er Jahre, genauer gesagt 1958 vom Ingenieur Jack Kilby von der Firma Texas Instruments entwickelt.
Ursprünglich bestanden Chips aus wenigen Transistoren und Widerständen. Heute sind es Milliarden Transistoren die auf einen
einzigen Chip Platz finden.
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