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Definition bzw. Erklärung: CD-Laufwerk

[auch: CD-ROM-Laufwerk; ähnlich: DVD-Laufwerk]

Bei dem EDV Begriff CD-Laufwerk handelt es sich um ein Laufwerk zum ausschließlichen Lesen bzw. Abspielen von allen gängigen CD-Formaten. Für stationäre PCs sind sogenannte interne Laufwerke erhältlich die in den normalen CD-ROM-Laufwerks-Schacht geschoben werden. Bei tragbaren Computersystemen sind meistens interne Laufwerke integriert und optional externe CD-Laufwerke erhältlich, die an die verfügbaren Schnittstellen (PCMCIA, USB, Firewire usw.) angeschlossen werden können. CD-ROM-Laufwerke lesen die CDs mittels eines Galliumaluminiumarsenid-Halbleiterlaser. Die Wellenlänge ist dabei etwas länger als bei DVD-Laufwerken und beträgt ca. 800 nm mit einer Leistung von 0,23 mW.

Das Laufwerk orientiert sich an der sogenannten Datenspirale und fokussiert die Grenzschicht zwischen Speicherschicht und Reflexionsschicht. Während die Compact Disc rotiert liest der Laserstrahl die auf der Compact Disc aufgebrachten Vertiefungen (englisch: pit) und Erhöhungen (englisch: land). Diese eingelesenen Höhenunterschiede werden als binäre Werte also 0 und 1 interpretiert. CD-Laufwerke für den HIFI-Bereich arbeiten mit sogenannter Single-Speed, im Vergleich dazu arbeiten CD-ROM-Laufwerke im EDV Bereich mit bis zu 72x Speed. Single-Speed bedeutet das sich die eingelegte Compact Disc mit maximal 200 U/min dreht. Moderne Laufwerke besitzen eine mittlere Zugriffszeit von ca. 90 ms und sind als IDE/EIDE bzw. ATAPI oder SCSI Laufwerk erhältlich. Da in den letzten Jahren die DVD-Laufwerke immer mehr Verbreitung gefunden haben und diese ebenso in der Lage sind gängige CD-Formate zu lesen, verlieren CD-ROM-Laufwerke immer mehr an Bedeutung.

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