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Definition bzw. Erklärung: CAV-Verfahren

[Abkürzung für Constant Angular Velocity; wörtlich: konstante Winkelgeschwindigkeit bzw. Rotationsgeschwindigkeit; ähnlich: CLV-Verfahren]

Bei dem EDV Begriff CAV-Verfahren handelt es sich um ein Verfahren, bei dem sich Datenträger von Laufwerken mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit drehen. In der Regel sind die Drehzahlen von Disketten 360 Upm (Umdrehungen pro Minute), Festplatten 3600-10000 Upm und CD-ROM mit bis zu 8000 Upm. Dadurch das die Datendichte vom Radius der einzelnen Spur abhängt und mit größeren Radius die Datentransferrate zunimmt, kommt es zu Schwankungen in der Datenübertragungsrate. Aus diesem Grunde werden heutzutage nur noch CD-ROM-Laufwerke mit dem sogenannten CLV-Verfahren (Abkürzung für Constant Linear Velocity; wörtlich: konstante lineare Geschwindigkeit) bzw. mit einer Misch-Art dem sogenannten Partial-CAV-Verfahren hergestellt. Das Partial-CAV-Verfahren ist eine Mischung des bekannten CAV-Verfahren und dem CLV-Verfahren.

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