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Definition bzw. Erklärung: Cache

[der; aus dem französischen; cacher=verbergen, verstecken]

Als Cache bezeichnet man in der EDV ein sogenannten Pufferspeicher, der die Arbeit des Prozessors bzw. Zugriffe auf Datenträger wie zum Beispiel der Festplatte beschleunigt. Prinzipiell unterscheidet man den Prozessor-Cache, der zwischen Prozessorregistern und Hauptspeicher puffert und dem Disk-Cache, einem Teil des Arbeitsspeicher der die Daten von der Festplatte als Kopien aufnimmt. Im wesentlichen basiert die Arbeitsweise des Cache darauf, dass auf einem schnelleren Speichermedium Daten aus einem langsameren Medium sozusagen auf Vorrat zwischengelagert werden. Dabei können die Daten, wenn auf diese zugegriffen wird, mit einer höheren Zugriffsgeschwindigkeit aus dem Speichermedium abgerufen werden.

Neuere Festplatten und auch CD-ROM, sowie DVD Laufwerke besitzen einen internen Cache, der über einige MByte Speicher verfügt. Eine Software-Lösung ist die Disk-Cache, dabei werden die zuletzt gelesenen Daten in den dafür reservierten Bereich im Cache-Speicher abgelegt. Sobald der Prozessor auf diese erneut zugreift, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese dem schnelleren Arbeitsspeicher und nicht der im Vergleich langsamer arbeitenden Festplatte entnommen werden können. Sobald der Pufferspeicher voll ist, werden die Daten überschrieben die sich dort am längsten befinden, sozusagen die Ältesten. Ursprünglich wurden nur Lese-Zugriffe gecached, heute ist dank den komplexen Cache-Tools auch die Möglichkeit gegeben Schreibzugriffe zu puffern.

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