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Definition bzw. Erklärung: Bus
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[wörtlich: mehradriges Leitungssystem]
Beim EDV Begriff Bus handelt es sich um ein Leitungssystem, das zum Datenaustausch
zwischen Prozessor, Arbeitsspeicher, und den über die Steckplätze
parallel angeschlossenen Geräte dient.
Als Bus wird auch das Leitungssystem von Netzwerken bezeichnet,
das zum Signaltransport und als Verbundsglied zwischen Server und Clients bzw. Arbeitsstationen
dient.
Dabei gilt: Je mehr
Leitungen der Bus besitzt (Busbreite), desto mehr Daten können parallel übertragen werden
und desto höher ist der sogenannte Datendurchsatz.
Man unterscheidet zwischen internen Bus (Datenbus, Adreßbus und Steuerbus der Zentraleinheit)
und externen Bus bzw. Peripheriebus (Firewire, SCSI, USB, AGP, PCI, ISA usw.) für anzuschließende
Peripheriegeräte.
Die eigentliche Übertragung über den Bus wird durch sogenannte Bus-Protokolle,
Bus-Controller, Prozessor und spezielle Bus-Mastering-Komponenten geregelt.
Der Datenbus dient der eigentlichen Übertragung der
relevanten Daten. Über den Adreßbus werden die Speicheradressen im Arbeitsspeicher und
die Schnittstellen angesprochen, an die und von denen Daten angefordert bzw. gesendet
werden sollen. Der Steuerbus bzw. Kontrollbus regelt den Datenverkehr, indem der Steuerbus
entscheidet ob Daten empfangen oder gesendet werden sollen.
Die Anzahl der Übertragungsleitungen eines Busses entspricht
der sogenannten Busbreite bzw. Bitbreite, da diese Anzahl die Bits wiederspiegelt, die
parallel übertragen werden können. Ein 64-Bit-Bus besitzt 64 parallele Übertragunsleitungen
und kann somit 64 Bits parallel übertragen.
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