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Definition bzw. Erklärung: Brute-Force-Verfahren
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[englisch: brute force; wörtlich: brutale Gewalt; ähnlich: Alpha-Beta-Verfahren]
Bei dem EDV Begriff Brute-Force-Verfahren handelt es sich um ein Problemlösungsverfahren bzw.
eine Verfahren zur Kryptanalyse.
Das Brute-Force-Verfahren probiert dabei durch Iteration alle möglichen Lösungswege
bis zu einer vorher definierten Tiefe durch, ohne vor dem durchprobieren eine Vorauswahl zu treffen.
Diese Vorgehensweise garantiert das alle möglichen Lösungswege mit in die Berechnung
und Auswertung einfließen.
Das Brute-Force-Verfahren wird vor allem bei Schachprogrammen, Computerspielen und bei der
Entschlüsselung von Daten und Passwörtern eingesetzt. Beim Schachprogramm wird
bei der Brute-Force-Methode jeder erdenkliche und auch unsinnige Zug bis in eine
vordefinierte Zugtiefe berechnet.
Bei der Entschlüsselung von Passwörtern wird
nach einem ähnlichen Prinzip vorgegangen, es werden alle in einer Wortliste befindlichen
Passwörter ausprobiert. Bei der Datenfernübertragung wird ebenso
die Brute-Force-Methode eingesetzt, man versucht einen privaten Schlüssel, an dem
verschlüsselte Dokumente gebunden sind, mit Hilfe eines bekannten öffentlichen Schlüssel zu
entschlüsseln. Diese Art von illegaler Vorgehensweise bezeichnet man als Brute-Force-Angriff (englisch: brute force attack).
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