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Definition bzw. Erklärung: Bootsektor
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[englisch: boot sector; auch: Bootblock, Boot-Block, Boot-Sektor]
Bei dem EDV Begriff Bootsektor handelt es sich um den ersten Sektor bzw. um den Block 0
des Dateisystems eines Datenträgers. Der Bootsektor befindet sich vor dem
Master Boot Record kurz MBR einer Diskette oder der Partition einer Festplatte und wird
durch den Urlader bzw. durch das Bootprogramm abgearbeitet.
Von CD-ROM und DVD kann seit Mitte der 90er Jahre auch gebootet werden, jedoch wird
bei diesen Datenträgern der bootfähige Bereich nicht als Bootsektor bezeichnet, sondern
als bootfähige Session. Die bootfähige Session ist durch die El-Torito-Spezifikationen
in der ISO-Norm 9660 standardisiert und wird mittlerweile von allen gängigen BIOS-Varianten
unterstützt.
Der Bootsektor bzw. Boot-Sektor enthält neben dem Bootstrap-Loader weitere
wesentlichen Informationen die für das Laden des Betriebssystems zwingend benötigt werden.
So gehören Informationen wie Byte pro Sektor, Sektoren pro Cluster, Sektoren der
Dateizuordnungstabelle (FAT), Anzahl der FATs, Einträge im Stammverzeichnis, Sektoren der
Partition, Media-Descriptor, Sektoren pro Spur, Anzahl der Schreib-Lese-Köpfe, Partitionstyp,
Boot-Signatur, Identifikationsnummer, Boot-Routine und Typ des Dateisystems zu diesen
grundlegenden Informationen.
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