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Definition bzw. Erklärung: Boolesche Algebra
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[aus dem arabischen: algabr = Einrenkung; ähnlich: boolesche Ausdrücke; Logik, Operation, Größen, Datentypen, Variablen]
Bei dem EDV Begriff boolesche Algebra handelt es sich um eine vom englischen Mathematiker
George Boole (1815, 1864) entwickelte Lehre.
Die Lehre der booleschen Algebra stellt einen Zweig der Algebra dar, der auf zwei Werte bzw. Zustände
aufbaut: false, falsch (0) und true, wahr (1) .
Zwischenwerte sind in dieser mathematischen Theorie der Verknüpfungen nicht definiert.
Beim Bau von elektronischen Schaltungen (Schaltalgebra)
sowie bei der Programmentwicklung bzw. Programmerstellung ist die boolesche Algebra unverzichtbar.
Es gibt eine Vielzahl von boolesche Operatoren (englisch: boolean operators),
wobei die wichtigsten, die Vergleichsoperatoren
< (kleiner als), > (größer als) und = (gleich) , sowie die logischen Operatoren And (Und), Or
(Oder) und Not (Negation) sind.
Alle weiteren boolesche Operatoren lassen sich durch Verknüpfungen dieser sechs booleschen
Operatoren zurückführen. Die Ergebnisse der einzelnen Operationen sind durch Wahrheitstabellen definiert.
Die boolesche Algebra findet sowohl in der Schaltalgebra wie auch
bei Suchanfragen in Datenbanken und Suchmaschinen Verwendung, sowie
bei Zählschleifen, Bedingten Schleifen und Verzweigungen in Programmiersprachen.
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