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Definition bzw. Erklärung: Bildwiederholfrequenz

[englisch: refresh rate; auch: Bildwiederholrate, Vertikalfrequenz; Gegenteil: Horizontalfrequenz]

Bei dem EDV Begriff Bildwiederholfrequenz bzw. Bildwiederholrate handelt es sich um ein Taktschema, das angibt, wie oft das auf dem Monitor dargestellte Bild in einer Sekunde neu aufgebaut wird. Die Bildwiederholfrequenz bzw. Bildwiederholrate stellt nur bei Monitoren und Bildschirmen die auf dem Prinzip der Bildröhre basieren eine wichtige Kenngröße dar. Bei sogenannten LCD-Monitoren und TFT-Bildschirmen spielt die Bildwiederholrate keine Rolle, da das Bild nicht periodisch neu aufgebaut wird, sondern nur die geänderten Bereiche neu dargestellt werden. Die Bildwiederholfrequenz ist abhängig vom verwendeten Bildschirm sowie der verwendeten Grafikkarte bzw. Bildschirmkarte und dient der Stabilisierung des Bildes, wodurch ein als "durchlaufen" bezeichneter Effekt des Bildes verhindert wird. Die Vertikalfrequenz wird in der Einheit Hertz (Abkürzung: Hz) angegeben und bezieht sich auf ein Zeitintervall von einer Sekunde.

Bei der Vertikalfrequenz, Bildwiederholfrequenz bzw. Bildwiederholrate gilt: Je höher die Frequenz, desto geringer ist das Flimmern des Monitors, was ein wichtiges Merkmal für ergonomisches Arbeiten darstellt. Eine Bildwiederholrate von über 85 Hz, also 85 Einzelbilder pro Sekunde gehört heutzutage zur untersten Grenze und sollten nicht unterschritten werden. Optimal ist eine Bildwiederholungsrate von 100Hz, da sie als nahezu flimmerfrei gilt und als flicker free bezeichnet wird. Heutige Grafikkarten und Monitore können diese Frequenz bei einer Auflösung von 1024x768 fahren. Die Bildwiederholfrequenz errechnet sich aus der Division von Horizontalfrequenz durch die Zeilenzahl.

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