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Definition bzw. Erklärung: Bildschirm / Monitor

[englisch: Screen, Display; auch; Datensichtgerät, Monitor]

Bei dem EDV Begriff Bildschirm bzw. Monitor handelt es sich um ein Ausgabegerät. Ein Bildschirm bzw. Monitor dient der visuellen Ausgabe von verarbeiteten Texten und Grafiken. Die meisten Bildschirme und Monitore arbeiten nach dem Prinzip der Bildröhre, obwohl sich in den letzten Jahren die sogenannten LCD-TFT-Monitore immer weiter durchsetzen. Diese Bildschirme bzw. Monitore arbeiten nicht nach dem Prinzip der Bildröhre um Bilder zu erzeugen, sondern erzeugen das sichtbare Bild durch Flüssigkristalle. Heutige Monitore besitzen ein OSD-Menü (Abkürzung für On Screen Display) worüber sich die Eigenschaften der Bildwiedergabe direkt am Bildschirm bzw. Monitor ändern lassen und über eine integrierte Software der sogenannten DDC (Abkürzung für Display Data Channel) die zur Kommunikation zwischen Bildschirm bzw. Monitor und der Grafikkarte dient. Monitore lassen sich durch verschiedene Kriterien unterscheiden:


1. Darstellungsmöglichkeit von Farben: Man unterscheidet Farbbildschirme und Monochrombildschirme, wobei die Monochrombildschirme in Grünbildschirme, Bernsteinbildschirme und Schwarzweißbildschirme unterteilt sind und kaum noch Anwendung finden.

2. Größe bzw. Bildschirmdiagonale: Monitore unterscheidet man ebenso in ihrer Größe bzw. Länge der Bildschirmdiagonalen, wobei diese in Zoll angegeben wird. Bildschirme mit Bildschirmdiagonalen um die 14" oder 15" gehören der Vergangenheit an. Heutzutage kommen größtenteils Bildschirme und Monitore mit 17" oder 19" zum Einsatz, da Auflösungen mit 1024x768, 1200x1080 oder 1600x1200 bei anspruchsvollen Anwendungen benötigt werden. Es wird zu dem zwischen Großbildschirme und Ganzseitenbildschirme unterschieden.

3. Technik: Die Technik bei der Bilderzeugung ist ebenso ein Unterscheidungsmerkmal, dabei unterscheidet man Bildschirme mit Bildröhre auch CRT- oder Kathodenstrahl-Monitore genannt, LCD-, Plasma- und Elektrolumineszenz-Bildschirme.

4. Beleuchtungsart: Man unterscheidet selbstleuchtende, sogenannte aktive und beleuchtete passive Datensichtgeräte.

5. Bildfrequenz: Dabei existieren Datensichtgeräte mit vorgegebenen oder variablen Frequenzen, sogenannte Mehrfrequenzbildschirme.

6. Strahlenemission: Vor allem bei Röhrenmonitoren bzw. Bildschirmen die auf dem Prinzip der Bildröhre basieren entstehen elektromagnetische Strahlen. Durch das schwedische Normeninstitut MPR und der schwedischen Berufsgenossenschaft TCO wurden Grenzwerte der Strahlenemission festgelegt, die als TCO-Normen bezeichnet werden. Bildschirme die der TCO-Norm entsprechen bezeichnet man als strahlungsarme Monitore.

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