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Definition bzw. Erklärung: Befehlsprozessor

[englisch: Command Prozessor; auch: Befehls-, Kommando-Interpreter, Kommandoprozessor]

Beim Befehlsprozessor handelt es sich um eine ausführbare Datei bzw. ein Programm das beim Laden des Betriebssystems in den Arbeitspeicher kopiert wird, und von dort aus Betriebssystembefehle, Programmaufrufe, Stapelbefehle und Befehlseingaben von Anwendern ausführt. Im Befehls-Interpreter befinden sich die sogenannten internen bzw. residenten Befehle. Der Kommandoprozessor gibt bei auftretenden Fehlern bei der Ausführung von Programmen, Betriebssystembefehlen oder allgemeinen Befehlseingaben einen Fehlercode bzw. Beendigungscode aus, der die Fehlersuche und Fehlerbeseitigung erleichtert. Bei den Betriebssystemen DOS und Windows 95, 98 sowie XP ist die ausführbare Datei COMMAND.COM der mitgelieferte Kommando-Interpreter, bei den Betriebssystemen Windows 2000 und NT ist es die Datei CMD.EXE. Beim starten der MS-DOS-Eingabeaufforderung werden diese Dateien ausgeführt.

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