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Definition bzw. Erklärung: Auslagerungsdatei
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[englisch: Swapfile; auch: Paging-, Swap-Datei]
Bei einer Auslagerungsdatei handelt es sich um eine
Datei, die auf der Festplatte von den Betriebssystemen
Windows, MacOS oder Unix als virtueller Arbeitsspeicher angelegt wird.
Diese Datei wird so benutzt als sei sie ein Teil des realen Arbeitsspeicher.
In dieser Auslagerungsdatei werden alle
Daten zwischengespeichert, die aus dem Arbeitsspeicher ausgelagert werden, um dort Platz
für andere Programme zu schaffen, die den reellen Arbeitsspeicher benötigen. Die
Betriebssysteme Windows und MacOS bieten die Möglichkeit
eine permanente Auslagerungsdatei auf der Festplatte anzulegen und deren Größe individuell festzulegen.
Dadurch das die permanente Auslagerungsdatei soweit wie möglich unfragmentiertgespeichert wird, ist ein schnellerer Zugriff
auf die darin abgelegten Daten möglich. Das Auslagern bezeichnet man auch als Swapping.
Eine temporäre Auslagerungsdatei wird dagegen bei jedem
Start von Windows neu angelegt, und das an einem willkürlichen
Platz, irgendwo auf der Festplatte wo noch freier Speicherplatz zur
Verfügung steht. Dadurch wird sie in der Regel fragmentiert
gespeichert, was die Zugriffszeit erhöht.
Der eigentliche Vorteil der
temporären Auslagerungsdatei ist jedoch das der belegte Festplattenspeicher
nach Beendigung von Windows wieder freigegeben wird.
Die Größe einer Auslagerungsdatei hängt im wesentlichen vom verwendeten
Dateisystem ab, so ist die maximale Größe der Paging-Datei bei dem
Dateisystem FAT16 2 GB (GigaByte) und bei dem Dateisystem FAT32 unter Windows
4 GB (GigaByte).
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