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Definition bzw. Erklärung: ATM
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[Abkürzung für Asynchronous Transfer Mode; wörtlich: asynchrone Übertragung]
Bei der Abkürzung ATM handelt es sich um eine sehr schnelle,
asynchrone Übertragungsmethode für die Datenübertragung in Hochgeschwindigkeitsnetze über das Telefonnetz.
ATM zeichnet sich durch eine hohe Bandbreite sowie eine geringe Verzögerung aus und eignet sich
durch die angewandte Paketvermittlung für die Übertragung im WAN und LAN. Diese Übertragungsmethode wurde von der
ITU als Grundlage für Breitbandnetze und Hochgeschwindigkeitsnetze ausgewählt.
Bei dieser Asynchronen Übertragung werden die zu sendenden Daten in jeweils 48 Byte große Pakete
unterteilt und daraufhin 5 Byte für die Adresse angehängt. Die daraus resultierenden 53 Byte Datenpakete bezeichnet
man als Zellen, bei diesem Verfahren handelt es sich um ein Multiplexverfahren. So bildet zum Beispiel ATM seit 1988 die
Grundlage für Breitband-ISDN mit 155 MBit/s und wird ebenso bei Netzwerken die auf Lichtwellenleiter bzw. Glasfaserkabeln
beruhen eingesetzt, da ATM sehr hohe Bandbreiten zuläßt.
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