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Definition bzw. Erklärung: Assembler
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[wörtlich: Monteur; Gegenteil: Disassembler]
Als Assembler bezeichnet man ein Programm das zum Entwickeln von
Anwendungsprogrammen in Maschinensprache dient.
Dabei werden die einzelnen Maschinenkommandos durch leicht einprägsame Symbole, die sogenannten
Mnemoniks dargestellt.
Die Programmierung mit einem Assembler ist weitaus komfortabler als die direkte Eingabe des
Maschinencodes.
Durch die symbolische Adressierung entfällt bei nachträglichen hinzufügen oder entfernen von
Anweisungen das zeitaufwendige manuelle anpassen der einzelnen Adressen,
da dies vom Assembler übernommen wird. Ein zusätzlicher Vorteil ist, das er das implementieren von
Bemerkungen ermöglicht, wodurch der Quellcode übersichtlicher wird.
Programme die in einer Assembler Sprache formuliert sind, sind nicht sofort lauffähig, da der Quellcode erst
umgewandetlt bzw. assembliert werden muss um lauffähig zu sein. Dies geschieht mit Hilfe eines Assemblierer.
Um den assemblierten Code zurückzuübersetzen benötigt man einen
Disassembler. Zu den Sonderformen gehört der Makro- sowie der Cross-Assembler.
Assembler unterscheiden sich je nach verwendeten Prozessortyp, da für
jeden Prozessortyp ein spezieller Befehlssatz und somit ein spezieller Assembler existiert,
der genau auf den prozessor-spezifischen Befehlssatz zugeschnitten ist.
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