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Definition bzw. Erklärung: Array

[deutsch: Variablenfeld, Datenanordnung]

Bei einem Array handelt es sich um eine Gruppe von Variablen oder Daten gleichen Typs, die unter einem gemeinsamen Namen in einer eindimensionalen, 2dimensionalen oder mehrdimensionalen Anordnung gespeichert werden. Arrays werden benötigt, um einerseits eine große Anzahl von Variablen mit wenig Aufwand zu definieren und um andererseits die Voraussetzung zu schaffen, direkt auf ein bestimmtes Variablenelement durch Angabe eines numerischen Werts, dem sogenannten Index zuzugreifen. Die Schreibweise eines Arrays ist von der verwendeten Programmiersprache abhängig. Arrays können auch mehrdimensional sein, was dann zum Beispiel folgendermaßen aussehen könnte: B(3,5,4,6). Wieviele Dimensionen erlaubt sind, ist abermals von der Programmiersprache abhängig. Die Gesamtanzahl der Variablenelemente errechnet sich aus dem Produkt der Elemente der einzelnen Dimensionsbereiche. Man unterscheidet Arrays in 2 Gruppen.

Bei einem dynamischen Array wird der entsprechende Arbeitsspeicher erst während des Programmablaufs den einzelnen Variablen zugeordnet, dabei wird nur soviel Arbeitsspeicher verbraucht wie nötig ist. Sie sind daher flexibler als statische Arrays, da ihre Größe kontinuierlich vergrößert oder verkleinert werden kann. Der Vorteil von dynamischen Arrays ist, das nach dem Löschen der belegte Speicher vollständig wieder freigegeben wird.

Bei statischen Arrays wird die Größe des Speicherplatz am Anfang definiert und kann im nachhinein auch nicht mehr geändert werden, unabhängig davon, ob alle definierten Variablen tatsächlich mit Werten versehen sind oder leer bleiben, ihre Größe ist fest. Nach dem Löschen eines statischen Array kann der belegte Speicherplatz nicht wieder freigegeben werden.

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