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Definition bzw. Erklärung: Antivirensoftware

Als Antivirensoftware bezeichnet man ein Anwendungsprogramm, das den Befall eines Computers durch Viren, Trojaner und Würmer vorbeugen soll, sowie zum Erkennen und Entfernen dient. In der Regel besteht Antivirensoftware aus einer Reihe verschiedener Programme, die je nach Bedarf eingesetzt werden können, wie zum Beispiel Virenwächter, die ständig aktiv bleiben und jeden Speicherzugriff überprüfen. Der eigentliche Virenscanner untersucht den Arbeitsspeicher und einzelne Dateien auf eine mögliche Infektion. Er sucht nach bestimmten Byte-Folgen die auf einen Virus schließen lassen. Hat ein Antivirenprogramm einen Virus gefunden, so wird eine Meldung gegeben in der die Datei und der erkannte Virus aufgelistet werden. Im zweiten Schritt versucht die Software den Schädling zu löschen, im einfachsten Fall indem die betreffende Datei gelöscht wird. Nicht alle Virenscanner sind in der Lage Viren zu entfernen, die meisten setzen diese lediglich in Quarantäne.

Ein TSR-Programm meldet verdächtige Schreibzugriffe wie zum Beispiel Veränderung von Systemdateien oder ausführbaren Dateien und unterbindet diese auf Wunsch

Antivirensoftware ist nur dann effektiv und sinnvoll, wenn sie 1. Regelmäßig eingesetzt wird und 2. immer Up-To-Date ist, d.h. die aktuellsten Virensignaturen und Virenmuster heruntergeladen wurden.

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