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Definition bzw. Erklärung: Aiken-Code
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Beim Aiken-Code handelt es sich um ein häufig verwendetes Verfahren zur binären Codierung von
Dezimalzahlen, das nach dem amerikanischen Mathematiker und Ingenieur Howard Hathaway Aiken benannt wurde.
Beim Aiken-Code wird jede einzelne Dezimalstelle durch 4 Bit codiert die man auch Tetrade oder Nibble nennt.
Mit einer Tetrade können 2 ^ 4 = 16 Ziffern codiert werden, aber nur 10 davon können genutzt werden, was dazu führt das
Speicherplatz verschwendet wird.
Der Vorteil des Aiken-Code ist dass jedes Zeichen einer Stelle in der entsprechenden Dezimalzahl zugeordnet werden kann,
die numerischen Werte also nicht direkt binär gespeichert werden, sondern ihr dezimaler
Charakter erhalten bleibt. Dadurch kann der Binär-Code jederzeit wieder in eine Dezimalform
zurückverwandelt werden, was die Wahrscheinlichkeit von Rundungsfehlern vermindert.
Gerade Dezimalzahlen besitzen beim Aiken-Code an
der letzten Stelle des Nibble bzw. der Tetrade immer eine 0, ungerade Dezimalzahlen
dagegen immer eine 1.
Das Einerkomplement der Binärzahl entspricht dem Neunerkomplement der Dezimalzahl,
deshalb nennt man den Aiken-Code auch einen Komplementärcode.
Dadurch lassen sich Subtraktionen sehr einfach auf Additionen zurückführen.
Weitere Verfahren zur Codierung von Dezimalzahlen sind der BCD und der Exzeß-3-Code.
| Dezimalzahl |
Aiken-Code |
| 0 |
0000 |
| 1 |
0001 |
| 2 |
0010 |
| 3 |
0011 |
| 4 |
0100 |
| 5 |
1011 |
| 6 |
1100 |
| 7 |
1101 |
| 8 |
1110 |
| 9 |
1111 |
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