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Definition bzw. Erklärung: AGP

[auch: AGP-Schnittstelle; Abkürzung für accelerated graphics port; wörtlich: beschleunigte Grafik-Karten Schnittstelle: ähnlich: PCI]

Bei der EDV Abkürzung AGP handelt es sich um eine 1996 von der Firma Intel eingeführte Grafikschnittstelle bzw. einen vorgestellten Hochgeschwindigkeitsbus für die beschleunigte Grafikausgabe. Der AGP-Slot bzw. Steckplatz befindet sich seit 1997 auf allen gängigen ATX und BTX Formfaktor Mainboards bzw. Mothertboards und verfügt über eine fast direkten Kommunikationskanal zum Arbeitsspeicher und Prozessor. Auf diesem Slot bzw. Steckplatz lässt sich eine AGP Grafikkarte einstecken. Dieser fast direkte Kommunikationskanal zum Arbeitsspeicher und Prozessor ermöglicht die effektive und beschleunigte Berechnung von Bilddaten, sowie Texturen und entlastet die 3D-Grafikkarte wodurch diese ihre Leistung fast ausschließlich zur 3D-Darstellung nutzen kann. Der AGP-Bus besitzt eine Busbreite von 32 Bit mit einer Taktfrequenz von 66 MHz (MegaHertz), wodurch die gängige Taktfrequenz, Übertragungsgeschwindigkeit und Multiplikationsfaktoren, 1x (66 MHz, 266 MByte/s), 2x (133 MHz, 533 MB/s), 4x (266 MHz, 1066 MB/s) und 8x-AGP-Modus (533 MHz, 2133 MByte/s) zustande kommen.

Der einfache 1x-AGP-Modus benutzt eine Flanke des Taktsignals zur Befehlsübertragung, der doppelte 2x-AGP-Modus nutzt 2 Flanken des Taktsignals (Vorderflanke und Rückflanke), der vierfach 4x-AGP-Modus nutzt veränderliche Taktsignale und der achtfach 8x-AGP-Modus nutzt das sogenannte Sideband Adressing Pipelinig, wodurch mehrere Befehle pro Takt übertragen werden. AGP-Grafikkarten müssen wie auch herkömmliche kaum noch verwendete PCI-Grafikkarten vom Betriebssystem unterstützt werden. Beim Windows-Betriebssystemen übernehmen die Routinen der multimedialen Schnittstelle DirectX diese Aufgabe.

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